Beschreibung
Jemen Harazi-Sayhee – Wilde Ur-Rarität (Limited Drop)
Vergiss Geisha. Erlebe das Original. Dieser Kaffee ist kein Produkt moderner Züchtung, sondern eine Zeitkapsel aus den 2400m hohen Gipfeln des Jemen. Während die Welt nach kontrollierten Fermentationen sucht, liefert dieser Harazi-Sayhee eine „Wilde Süße“, die ganz ohne Labor-Tricks auskommt. Es ist der „OG“ (Original) unter den Spezialitätenkaffees – ungezähmt, selten und geschmacklich eine völlig andere Liga.
Das Wichtigste im Überblick
Mischung: 100 % Arabica (Single Origin)
Herkunft: Jemen, Al-Sayh Tal (Bani Matar)
Varietät: Coffea Arabica Heirloom (The Ancient One)
Profil: „The Dessert in a Cup“ – Zuckerwatte, Waldbeere, Pfirsich Melba
Aufbereitung: Traditional Natural (Sonnentrocknung)
Anbauhöhe: 2000–2400 m (Absolutes Limit)
Warum dieser Kaffee Geisha in den Schatten stellt:
Die Ur-Genetik: Während Geishas oft „clean“ und floral sind, bietet dieser Jemen-Kaffee eine viskose Komplexität und eine Tiefe, die man nicht züchten kann. Er ist die Wurzel aller Arabica-Kaffees.
Das „Quelle-Wunder“: Mitten in der jemenitischen Trockenheit sorgt eine versteckte Bergquelle im Al-Sayh-Tal für perfekt genährte Kirschen. Das Ergebnis? Mehr Zucker, mehr Körper, mehr Hype.
Zero-Manipulation: Kein Spiel mit der Bohne. Die Aromen von Bubblegum und Cotton Candy entstehen rein durch das Terroir und die wilde Genetik – pure Magie statt Chemie.
Echte Rarität: Geisha gibt es mittlerweile weltweit. Echten Harazi-Sayhee von 45 Kleinbauern auf steilen Terrassen? Das ist ein Sammlerstück.
Herkunft & Terroir: Heritage trifft High-End
Hinter jeder Bohne steht das Netzwerk „Pearl of Tehama“, das Handarbeit auf ein neues Level hebt.
Das Mikroklima: Subtropische Sommer, knochentrockene Winter und die kühle Luft der Hochalpen. Diese Kontraste stressen die Bohne genau so sehr, dass sie ihre unvergleichliche Süße entwickelt.
Die Philosophie: Im Jemen wird Kaffee nicht „produziert“, er wird seit Jahrhunderten konserviert. Es ist die einzige Region der Welt, die zeigt, wie Kaffee schmeckt, wenn der Mensch die Natur einfach mal machen lässt.
Sensorik & Geschmacksprofil
Dieser Kaffee ist eine Provokation für den Gaumen. Er verbindet historische Würze mit einem modernen „Candy-Vibe“.
Aroma: Ein berauschender Mix aus Honigmelone, reifen Waldbeeren und frisch gesponnener Zuckerwatte.
Geschmack: Eine Explosion. Dominante Noten von Cotton Candy und Honeymelon, die sich mit einer beerigen Komplexität vermischen.
Abgang: Seidig und extrem langanhaltend. Es bleibt das Gefühl eines Pfirsich Melba Desserts zurück.
Süße: 5/5 – ein natürliches Süßkraft-Wunder.
Körper: 3/5 – elegant, sirupartig, perfekt balanciert.
Vielseitige Zubereitung: Das Chamäleon
Egal wie du ihn zubereitest, dieser Kaffee bleibt unvergesslich:
Als Modern Espresso: Wer braucht Sirup, wenn die Bohne so schmeckt? Ein syrupartiger Shot, bei dem die süsse Noten so klar hervortreten, dass man es kaum glauben kann. Ein flüssiges Dessert.
Als High-End Filter: Hier zeigt er seine Eleganz. Die Klarheit der Waldbeere und die Leichtigkeit der Zuckerwatte machen ihn zum ultimativen Tasting-Erlebnis.
Best Taste: Die Magie entfaltet sich am besten zwischen Woche 2 und 9 nach der Röstung.
Warum dieser Kaffee bei Espressorado ist:
Wir suchen nicht nach Kaffees, die „okay“ schmecken. Wir suchen nach Kaffees, die Ihre Wahrnehmung verändern. Der Harazi-Sayhee ist der Beweis, dass die wilde Natur jedes Labor schlägt. Er ist ausgefallen, er ist rar und er ist – ganz ehrlich – das Beste, was wir seit langem in der Mühle hatten.
Herkunft & Details:
Produzent: 45 Haushalte der Region Al-Sayh.
Export: Pearl of Tehama (Direct Trade Network).
Inhalt: 250 g / 500 g – Limitierte Menge.
Beni Matar: Das legendäre Herz des jemenitischen Kaffees
Beni Matar ist nicht nur ein Ort, es ist ein Qualitätssiegel. Gelegen im westlichen Hochland von Sana’a, ist diese Region seit Jahrhunderten weltberühmt für den sogenannten „Matari“-Kaffee. Er gilt unter Kennern als der edelste und komplexeste Kaffee, den der Jemen zu bieten hat.
Warum Beni Matar den Unterschied macht:
Die „Himmels-Terrassen“: In Beni Matar wächst der Kaffee auf schwindelerregenden Höhen von bis zu 2.400 Metern. Die Luft ist dünn, die UV-Strahlung intensiv. Das zwingt die Kaffeekirschen, extrem langsam zu reifen, wodurch sie eine Dichte an Aromen und Zucker entwickeln, die man in tieferen Lagen niemals findet.
Das vulkanische Erbe: Der Boden hier ist reich an Mineralien aus altem Vulkangestein. Das verleiht dem Kaffee seine charakteristische Tiefe und die fast schon „wilden“, komplexen Untertöne.
Die Al-Sayh Quelle: Während viele Regionen im Jemen mit extremer Trockenheit kämpfen, ist das Al-Sayh-Tal in Beni Matar gesegnet. Eine natürliche, ganzjährig fließende Bergquelle im oberen Teil des Tals versorgt die Terrassen mit Wasser. Das ist der „unfair advantage“, der für die außergewöhnliche Fülle und die „Wilde Süße“ deines Kaffees sorgt.
Beni Matar vs. der Rest der Welt
Was diesen Ort so besonders macht, ist das Überleben der Ur-Genetik. Während in Südamerika oder Afrika oft moderne Hybride gepflanzt werden, um den Ertrag zu steigern, stehen in Beni Matar seit Jahrhunderten dieselben wilden Heirloom-Varietäten.
Fun Fact: Der Name „Matari“ war historisch so wertvoll, dass er oft gefälscht wurde. Echten Beni Matar Kaffee zu besitzen, ist heute wie ein nummerierter Oldtimer in der Garage – eine Rarität, die mit jedem Jahr wertvoller wird.
Das Mikroklima des Al-Sayh-Tals:
Tagsüber: Heiß und sonnenintensiv (Zuckerproduktion).
Nachts: Empfindlich kühl (Aromenkonservierung).
Das Ergebnis: Ein Kaffee, der so komplex ist, dass er Noten von Waldbeeren, Zuckerwatte und Tabak gleichzeitig halten kann.
Geprüfter Genuss bei Espressorado:
Wir trinken, was wir verkaufen! Bei Espressorado landet nichts im Regal, was wir nicht selbst immer wieder in der Mühle haben.
Wir testen unser Sortiment nicht nur im Labor, sondern im echten Einsatz: wir verkosten die unterschiedlichsten Zubereitungsarten, ob Siebträger, Pour over, Mokka, French Press oder Aero Press.
Frisch, aber trinkreif:
Röstfrischer Kaffee ist toll, braucht aber Zeit zum Atmen. Wenn Kaffee zu jung ist, stört überschüssiges CO2 das Aroma, deshalb achten wir genau auf das richtige Timing.





